Authentifizierung von Absinth - Ende einer Legende

Auf den neuen analytischen Erkenntnissen aufbauend, haben wir zusammen mit Dr. Lachenmeier von der CVUA Karlsruhe ein Projekt zur Authentifizierung von Absinth durchgeführt. Daraus ist ein Poster zum Deutschen Lebensmittelchemikertag mit anschliessender Veröffentlichung in der Deutschen Lebensmittelrundschau (DLR) entstanden, welches auch bei den Massenmedien Deutschlandfunk (DLF) und Spiegel auf Interesse gestossen ist. Dabei wurden bei der Untersuchung von etwa 70 Proben nur 9 Absinthe als hochwertig und damit authentisch eingestuft: Ulex, Versinth, Grüner Engel, Mata Hari, Francoise Guy, Emile Pernot 68, Pernod 68, sowie Fee Verte 35 und 58 aus dem Val-de-Travers, dem Ursprungsort des Absinth. Kurz zusammengefasst ist weniger der Thujon-Gehalt ein Problem als vielmehr zusammengepanschte Produkte, die z.T. teuer unter der Bezeichnung Absinth verkauft werden. Unter www.absinth-guide.de gibt es eine Übersicht über gängige Produkte, die die Qualitätsaspekte sehr sachlich behandelt.

 

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